Archive for the 'Rezepte' Category

Ingwerpunsch

Wednesday, March 4th, 2009

Für alle Schnupfen- und Grippegeplagten hab ich was. Den absolut genialen Ingwerpunsch á la Manuela:

In einen große Pott Wasser kommen:
eine unbehandelte Zitrone, in dünnen Scheiben
frischer Ingwer, auch dünne Scheiben; (Menge nach Geschmack)
Piment, Nelken, Zimtstange, Yogitee classic - falls vorhanden (ich füll vom losen Yogitee immer einen guten EL in einen Papieraufgußstrumpf und bind ihn zu)
Holunderblütensirup
(Gut, kann man aber auch weglassen: Süßholz für die Frostbeulen und frische/getrocknete Holunderblüten; Weißwein, wenns alkoholisch sein soll)
Süßen nach Bedarf mit Honig

Kurz aufwallen und dann gut ziehen lassen. Der Punsch kann auch über Nacht stehen bleiben und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser.

Forelle nach Art des Hauses

Monday, February 23rd, 2009

*gg* neinein, kein China-Verschnitt …

Hab grade beim Voodooschaaf ein sehr feines Rezept aufgegabelt, welches nach einem baldigen Selbstversuch im Petronischen Küchenlabor schreit. Als Dank dafür gibts hier mein Lieblingsfischrezept (stammt von meinem Paps)

Man nehme:
eine Forelle/ein Saibling/anderer Fisch im Ganzen pro Nase
frische Petersilie (eine Mischung aus italienischen Kräutern ist auch fein)
Viiieel Knoblauch
(Kräuter)Salz (nicht zu wenig, weil der Fisch sonst nicht gesalzen wird), Pfeffer
Olivenöl
Rosinen
Mandeln (Splitter oder Stifte)
Eine Kasserolle für den Backofen

Fisch waschen und trockentupfen. Aus der feingehackten Petersilie, dem gepreßten Knofi, Salz , Pfeffer und Olivenöl rührt man sich eine Art dünner Paste zusammen. Damit wird der Fisch gefüllt und auch außen eingerieben.

Wer später eine knusprige Haut möchte, brät den Fisch jetzt in einer Pfanne auf beiden Seiten an. Wers lieber gedünstet mag, der läßts sein. Der Fisch wird nun mit Mandeln und Rosinen gefüllt, in die eingeölte Kasserolle gelegt und dann noch mit Mandeln und Rosinen bedeckt. Entweder gibt man nun einen Deckel drauf oder deckt die Schale mit Alufolie zu. Ab ins Rohr bei 175°C, eine mittelgroße Forelle braucht ca. 35min Garzeit. So etwa 10min vor Schluß kann man das Ganze abdecken, dann wird die Haut noch etwas knusprig. Grundsätzich ist dies aber eher eine Art dünsten.

Mahlzeit!

Tom Yam - Nachtrag

Thursday, September 4th, 2008

Für Nam Prik Phao - Paste hab ich folgendes Rezept gefunden:

Klick hier

Wenn ich mir das Rezept so durchlese, dann kommt das, was ich beim Exoticsupermarkt als Tom Yam - Paste gekauft hab, von den Ingredienzen und dem Aussehen her ziemlich hin. *freufreu*

Scharfe Thai-Suppe (Tom Yam)

Wednesday, September 3rd, 2008

So wie ich sie koche….

Man nehme für 1Liter Suppe:
1l Hühner- oder Gemüsesuppe (kann ein Suppenwürfel sein, aber bitte dann nur mit 1/3 bis 1/4 der vorgesehenen Menge an Suppenpulver anrühren), nur Wasser tuts auch

Galgant frisch, ein 3-5cm Stück in dünnen Scheiben
Zitronengras 2-3Stengel geschnitten oder das dicke Ende zerdrückt
Kaffirlimettenblätter 3-6Stück, nach belieben auch etwas mehr. Ich schneide sie immer 1-2mal durch
Chilischoten frisch (die kleinen), rote und grüne, geschnitten. 3 bis … , je nachdem, wieviel Schärfe man verträgt.
Ingwer, auch ein paar Scheibchen, kann man aber auch weglassen.

All das kommt in die kochende Brühe, 10-15 min köcheln lassen, dann abseihen, die Gewürze werden weggeworfen.

Abschmecken:
Zuerst kommt Fischsauce dazu (2-3EL) bis das ganze gut fischelt. Fischsauce ist ziemlich salzig, also aufpassen beim eventuellen Nachsalzen. Dann wird die Suppe mit Limettensaft (Saft von 1-2 Limetten) angesäuert. Sie soll deutlich sauer schmecken.
(In einem Rezept hab ich noch von einem Ingrediens namens Nam Prik Sauce/Paste gelesen, aber mein örtlicher Exoticsupermarkt kannte dies nicht, also werd ich mich noch ein wenig umschauen müssen. Es fehlt aber nicht ganz so essentiell und ich hab es bisher mit Chilliöl ersetzt….)

Suppeneinlage:
Strohpilze aus der Dose, alternativ Champignons geviertelt und/oder Shiitakepilze (vorher gut einweichen, falls getrocknet) in Streifen.
Nicht klassisch aber lecker sind Bambussprossen in dünnen Streifen und rote Paprika (auch dünne Streifen)
Klassisch sind Garnelen, die geb ich zum Schluß dazu, weil sie eh nur ganz kurz brauchen, um gar zu werden.

Also Suppeneinlage dazugeben und kurz garen.

Wer mag, kann auch noch etwas Zitronengras und Limettenblätter drin schwimmen lassen zwengs der Deko.

Zum Servieren mit gehacktem frischem Koriander bestreuen - nicht weglassen, der ist ganz wichtig für den Geschmack.

Variante:
Die Gewürze zu Beginn in einer Brühe aus Hühnersuppe und Cocosmilch kochen, ansonsten wie gehabt. Statt Garnelen kommt nun Hühnerfleisch dazu (in dünnen Streifen, damit sie nur kurz garen müssen).