Antwerpen Tag eins (22.1.2009)
Friday, January 23rd, 2009Heute gings endlich los Richtung Antwerpen. Der Flug selber war eigentlich unspektakulär, der Brüsseler Flughafen dann aber erstaunlich leer und irgendwie ein Labyrinth. Wenn ich das richtig gesehen hab, dann liegt mindestens die Hälfte der Anlage unterirdisch unter den Rollfeldern. Wo bitte bekommen wir nun unser Gepäck wieder? Einfach dem Symbol mit dem Koffer nachschottern, dann kann mans schon nicht verfehlen. Rauf, runter, kreuz und quer. Beschäftigungstherapie für Reisende. Als wir das Gepäcksband dann endlich fanden, waren die Koffer sogar schon da. Praktisch.
Der erste Eindruck der Belgier - eher trocken. Dafür wars draußen umso nasser, kurz, es goß aus Kübeln.
Weiter gings per Shuttlebus nach Antwerpen, und dort vom Bahnhof endlich zu unserem Hotel.
Das Zimmer hatten wir auf Empfehlung von Freunden gebucht und das Hotel war wirklich ein Glücksgriff. Niedlich und klein, untergebracht in einem alten Stadthaus mitten in der Altstadt, sehr familiär und die Hausmama unglaublich lieb.
Hotel Industrie
Der Tag war da nun schon recht lang und wir recht müde, also sind wir erst mal für ein paar Stunden umgefallen. Später plagte uns dann doch noch gut der Hunger und das führte uns zum kulinarischen Höhepnkt des Tages: marokkanisches Essen im O’Tagine:
O-Tagine
Was soll ich sagen, einfach unglaublich. Ich hatte mich zu so nächtlicher Stunde eher auf eine Kleinigkeit eingestellt, aber …. *schleck* Einmal Couscous mit Gemüse, Lamm und Rosinen und einmal Eintopf mit Lamm und Rosinen. Die Rosiiiiiinen …. Süß-pikant mit Zimt und so.
Danach gabs noch den typischen süßen Minztee. An liebsten würd ich das Lokal ja einpacken und mitnehmen.
Daß uns nach dem üppigen Abendessen noch nach einen kleinen Verdauungsspaziergang war, ist verständlich. Auch kamen wir dann gleich in den Genuß von etwas, das es bei uns (leider muß ich sagen) so nicht gibt. “Nachtwinkel” nennen sich die kleinen Geschäfte hier, es gibt sie an jeder Ecke und sie sind alle mit nahezu dem selben Warensortiment ausgestattet. Nun sitz ich hier mit Limonade, Chips und Süßkam im Bett und freu mich über Gratis-wlan.
