Archive for the 'Heute erlebt' Category

Diverse Impressionen

Wednesday, February 24th, 2010

Was haben wir hier so.

Leute mit Kameras:
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Leute im Kaffeehaus:
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Seltsames Getier in Schaufenstern:
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Ein Schiff auf dem Trockenen:
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Einen Cappuccino, der eigentlich ein Einspänner ist:
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Uuuuund …. Bartok, die Hotelkatze:
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Die Stadt selber wurde von mir dieses Jahr nicht abgelichtet, denn es schlummern noch massenhaft Bilder vom Vorjahr im Archiv (die ich irgendwie amal aufarbeiten sollte *hust* ) und wir waren sehr faul und haben keine neuen Plätze besucht.

Freitag Abend ….

Wednesday, February 24th, 2010

… im Elfden Gebod.

Das ist schon Tradition (zumindest für manche der Anwesenden) und ich fands nur schade, daß wir so zeitig schon rausgeschmissen wurden. Ich hätt noch viel länger sitzen bleiben können.

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Modemuseum

Wednesday, February 24th, 2010

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Der alljährliche Besuch im Modemuseum darf natürlich nicht fehlen. Die aktuelle Schau widmete sich dem Haus Delvaux, welches seit Beginn des 19. Jahrhunderts exclusive Accessoires herstellt.

Zugegeben, nicht so spektakulär wie die Schau über Maison Martin Margiela, aber auch sehr interessant. Hier ein paar Eindrücke:

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Die eifrigen Knipser:

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Antwerpen-Nachbearbeitung

Wednesday, February 24th, 2010

Tja. Es geht immer alles so schnell. Kaum dort angekommen, sind wir auch schon wieder zu Hause. Und die versprochene Reisebloggerei hat auch nicht so ganz geklappt, weil ich spätestens nach einem Tag doch eine gewissen Bilderrückstau produziere und an den Abenden dann vor der Wahl stehe: entweder ausgehen und liebe Leute treffen, oder im Hotelzimmer bleiben und bloggen. Vielleicht nehm ich das nächste Mal den Rechner einfach ins Lokal mit.

Zeitweise haben wir ein bissl “duelling photographers” gespielt (mein Mann hat sich die kleine Knipse geschnappt und meinereiner hat mit dem großen Prügel rumgefuchtelt), daher gibts mitunter das selbe Bild aus verschiedenen Blickwinkeln.

Und jetzt schön der Reihe nach.

Schon wieder Antwerpen

Friday, February 19th, 2010

Letztes Jahr hab ich die Reisetagebuchschreiberei ja mittendrin etwas entnervt aufgegeben, da ein wichtiges blognotwendiges Etwas durch reichlich Abwesenheit glänzte, nämlich eine brauchbare Internetverbindung. Zur Auswahl gabs entweder gratis aber so lahm, daß man jedem einzelnen Bit beim Wandern zuschauen konnte oder schnell und dafür zu Apothekerpreisen. Danke, verzichte.

Nu gut. In einem Jahr ändert sich mitunter eine Menge und unser Hotel Industrie verfügt jetzt auch über ein wirklich schnelles W-lan. Hooray!! (Außerdem, der g’standene Geek kann zwar locker auf Filmschauen und Fernsehkastl verzichten, aber ein Tag ohne Netzanbindung??? Geht ja sowas von garnicht.)

Nu gut (mist, ich wiederhole mich). Der Flug ging morgenmuffelfreundlich erst um dreiviertel zwei, selbiges bedeutete allerdings, daß wir uns dann mit Transferbus und Taxi fröhlich zwischen Brüssel und Hotel in Antwerpen durch den Abendverkehr stauen durften.

(Bitte warten sie …jetzt:)
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Dafür haben wir aber heuer ein viel größeres Zimmer im Hotel und am Abend gings gleich mal wieder ins O-Tagine (man beachte, was hier den Tisch zum Biegen bringt nennt sich Couscous Royale und das ist eigentlich EINE Portion für EINE Person - wir habens zu zweit grad geschafft und ich gehör eigentlich schon zu den guten Essern). Daneben sehen sie einen typischen “Nachtwinkel” - ideal zur mitternächlichen Versorgung mit Wasser, bunten Saftln und allerlei ungesundem Süß- und Knabberjunk.
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Rekordverdächtig

Thursday, October 15th, 2009

Von Sommer auf Winter in einer Woche. Nicht schlecht. Oder besser: letzten Mittwoch warens noch sommerliche 28° und ich saß im ärmellosen Leiberl auf der Terrasse in der Sonne, heute sitz ich bibbernd mit dicken Socken vorm Kamin und draußen schneits.

Schlimmer geht immer

Monday, March 23rd, 2009

Nachdem wir ja zu den wenigen Menschen gehören, die keinen Fernseher (mehr) besitzen, bin ich ja in der bedauernswerten Situation, nicht mehr it (hier: deutschem) Werbefernsehen beflimmert zu werden. Sprich, meine Kenntnis aktueller und nicht zu vermissender Gaumenfreuden ist die eines Neandertalers. Allerdings hält sich mein Mann ausreichend oft in Deutschland auf, um in besagten Genuß zu kommen. Er konnte es sich nicht verkneifen, mich auf dies hier aufmerksam zu machen:

http://www.toasty.de/index.php
“Don’t call it Schnitzel” Danke, ich werde mich hüten!! (Und mich derweil verzweifelnd an der “Hess” festkrallen wie ein Ertrinkender am Rettungsreifen.)

Aber es geht noch besser! Ein wenig kramen in diversen Blogs förderte jene Köstlichkeiten zu Tage:

http://elke-zedlitz.com/blog/?p=2134
und
http://www.dieolsenban.de/blog/2008/10/30/maggi-fix-fur/

Was bitte kommt als nächstes? Fertigfutter mit eingebauten Verdauungsenzymen, damit der Körper den Kram nichtmal mehr selber verdauen muß??

Antwerpen Tag drei (24.1.2009)

Monday, February 9th, 2009

Oder: der große Abend ist zum greifen nah!

Eigentlich wars der ruhigste und unspektakulärste Tag - im Gegensatz zum folgenden Abend. Um die Mittagszeit begaben wir uns mit allen nun vollzählig anwesenden Freunden nochmals in die Stadt auf einen kleinen Spaziergang mit anschließendem Besuch im “elfden gebod”. Zu dumm nur, daß just an dem Tag rund um die Kathedrale ein kleiner Flohmarkt stattfand. Ich habs ja grade noch so geschafft, mich an den Standln mit all den schönen alten Gläsern vorbeizumanövrieren. (Alwa, die Kombination aus empfindlichen Gläsern und Flugzeug verträgt sich nicht…) Als wir dann allerdings zu einem Stand mit Silbergeschirr kamen, wars mit der Selbstbeherrschung vorbei. Die Jäger- und Sammlergene haben sich automatisch aktiviert und der Flohmarkttigerinstinkt jeglichen Verstand schlicht overruled. Mit zwei Sackerln voll alter Silbersachen sind wir dann glücklich Richtung Hotel gescheppert. Leider mußte ich mich hier doch auch etwas limitieren (Üüüübergepäck, pöhses pöhses Wort!!), werd aber weiterhin von den dortigen Flohmarktpreisen träumen und sie hierzulande schmerzlich vermissen.

Wieder retour im Hotel durften wir ja dann eh schon mit der großen Kriegsbemalungsaktion beginnen - frau will ja hübsch sein und das braucht Zeit!

Die Gala Nocturna war genial, es dauerte von acht am Abend bis irgendwann in der Früh (für uns wars halb drei), also doch um einiges länger als angekündigt. Die Musikmischung war ausgezeichnet, und es wär schön, wenn ähnliches auch mal in hiesigen Clubs gespielt würde.

Bilder!!!!!:
Die offiziellen Gästeportraits von Viona:
http://www.viona-art.com/albums/gala-nocturna-2009/
Diverse Webalben:
http://www.pbase.com/stafdevriese/gala_nocturna&page=all
http://www.flickr.com/photos/23303243@N07/sets/72157612984229435/
http://crogmanium.be/fred/Gala%20Nocturna%202009/album/index.html

Dazu noch ein, zwei eigene Photos:
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und hier:

Myspace …

OK, nun ist es raus. Hiermit oute ich mich offiziell als Besitzerin eines Myspace-Accounts. Ja, ich weiß, es ist schlimm und ich streue auch kübelweise Asche auf mein Haupt … aber irgendwie machts Spaß!

Antwerpen Tag zwei (23.1.2009)

Thursday, February 5th, 2009

Der Tag begann trüb und regnerisch und blieb auch leider so. Daher ließ ich die große Kamera eingepackt und machte mich mit der kleinen Knipse auf den Weg. Für die typischen Touri-knipst-alle-Häuser-Bilder gab das Wetter echt nicht viel her und selbst der Spaziergang war eher ungemütlich. Daher wars recht leicht, meinen Mann schnell ins Modemuseum zu schleifen. Nach anfänglichem Protest hats ihm dann aber sehr gut gefallen.

Das Modemuseum besitzt keine permanente Ausstellung sondern zeigt immer Retrospektiven diverser zeitgenössischer Designer. Diesmal: Maison Martin Margiela. Auch wenn man es momentan nicht glauben mag, aber ich liebe modernes Design. (Nein halt, ich liebe GUTES Design, egal ob alt oder neu).

In der Online-Elle fand ich diesen kurzen Artikel:
“Der Designer lässt sich weder fotografieren noch interviewen. Es sollen ausschließlich seine Kreationen für sich sprechen.
Durch Recycling alter Mode, Zertrennung, Umfärbung, Umkehren von Nähten und Reißverschlüssen wird sowohl der Ursprung als auch das Artifizielle der Kunst des Schneiderns gezeigt. Margiela setzt zusammen was nicht zusammen gehört: per Hand werden Jeanshosen werden zu Röcken, alte Armeestrümpfe werden zu Pullovern. Von der Presse als Dekonstruktivismus getauft, definiert sich diese Strömung durch einen unvermittelten Zusammenstoß unterschiedlicher Materialien, die auf den ersten Blick im Sinne konventioneller Sehgewohnheiten unharmonisch wirken. Margiela selbst, lehnt den Begriff “Dekonstruktivismus”ab. Er lässt Kleidung in neuer Form wieder auferstehen, erklärte er 1991 gegenüber der ELLE.
Margiela war das 7. Mitglied der “Antwerp 6″, einer Generation von Modemachern, die alle ihre Ausbildung an der Königlichen Akademie der Künste zwischen 1980-1981 absolvierten und den “Stil der Belgier” prägten.
Das japanische “Street Magazine” widmete der “Maison Martin Margiela” zwei Sonderausgaben, die 1999 in Buchform erschienen sind.
Nicolas Ghesquière(Balenciaga) ist ein großer Fan von Maison Martin Margiela.”
Der ganze Artikel

Angenehmer Weise durfte man (halt ohne Blitz, war klar) Photographieren und das tat ich reichlich!!!! Hier nur eine ganz ganz kleine Auswahl:

1. Kleider mit aufgedruckten Photos von Kleidern, 2. eine Weste aus Scherben 3. die Schleppe ist wie die “Schleppe” eines Uchikake (zeremonieller Kimono, überlang, wird nicht gegürtet sondern lose getragen, unterer Saum schleift am Boden) gearbeitet.

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1. Handtasche aus Labormantel (der Chemiker in mir mußte hefig grinsen) 2. viieele silberne Schuhe und Stiefel, alle wie Tabi (jap. Socken) gebaut.
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Da das Museum im Gebäude der Modeakademie untergebracht ist, gabs unten auch noch eine kleine Ausstellung studentischer Werke.
Insgesamt wars ganz wunderbar und überaus inspirierend!!

Weiter gings durch die Stadt. Uns war kalt und was macht der Wiener da? Sucht ganz dringend ein Kaffeehaus! Aber wir fanden einfach keins!! Unzählige Italiener und sonstige Lokale aber kein g’scheites Kaffeehaus!! Für Wiener eine absolute Katastrophe. (Dafür lief mir aber ein hübscher Hutladen über den Weg, den ich nur unter Mitnahme einer netten runden Schachtel inclusive netter federiger Füllung wieder verlassen wollte).

Dann, endlich! Wir sind hinter der Kathedrale über “het elfde gebod” gestolpert und auch gleich eingefallen. Das Lokal ist wirklich einen Besuch wert! Gerammelt voll mit Heiligenstatuen und alten Möbeln - und sehr leckere Palatschinken und einen guten Kaffee gibts auch. Nachmittag gerettet. Ab ins Hotel, am Abend kommen ja dann die ersten Freunde von uns an.
(Der Tag fand dann noch seinen Ausklang in einem gemütlichen Italiener ums Eck)

Antwerpen Tag eins (22.1.2009)

Friday, January 23rd, 2009

Heute gings endlich los Richtung Antwerpen. Der Flug selber war eigentlich unspektakulär, der Brüsseler Flughafen dann aber erstaunlich leer und irgendwie ein Labyrinth. Wenn ich das richtig gesehen hab, dann liegt mindestens die Hälfte der Anlage unterirdisch unter den Rollfeldern. Wo bitte bekommen wir nun unser Gepäck wieder? Einfach dem Symbol mit dem Koffer nachschottern, dann kann mans schon nicht verfehlen. Rauf, runter, kreuz und quer. Beschäftigungstherapie für Reisende. Als wir das Gepäcksband dann endlich fanden, waren die Koffer sogar schon da. Praktisch.

Der erste Eindruck der Belgier - eher trocken. Dafür wars draußen umso nasser, kurz, es goß aus Kübeln.

Weiter gings per Shuttlebus nach Antwerpen, und dort vom Bahnhof endlich zu unserem Hotel.

Das Zimmer hatten wir auf Empfehlung von Freunden gebucht und das Hotel war wirklich ein Glücksgriff. Niedlich und klein, untergebracht in einem alten Stadthaus mitten in der Altstadt, sehr familiär und die Hausmama unglaublich lieb.

Hotel Industrie
Der Tag war da nun schon recht lang und wir recht müde, also sind wir erst mal für ein paar Stunden umgefallen. Später plagte uns dann doch noch gut der Hunger und das führte uns zum kulinarischen Höhepnkt des Tages: marokkanisches Essen im O’Tagine:
O-Tagine

Was soll ich sagen, einfach unglaublich. Ich hatte mich zu so nächtlicher Stunde eher auf eine Kleinigkeit eingestellt, aber …. *schleck* Einmal Couscous mit Gemüse, Lamm und Rosinen und einmal Eintopf mit Lamm und Rosinen. Die Rosiiiiiinen …. Süß-pikant mit Zimt und so.

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Danach gabs noch den typischen süßen Minztee. An liebsten würd ich das Lokal ja einpacken und mitnehmen.

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Daß uns nach dem üppigen Abendessen noch nach einen kleinen Verdauungsspaziergang war, ist verständlich. Auch kamen wir dann gleich in den Genuß von etwas, das es bei uns (leider muß ich sagen) so nicht gibt. “Nachtwinkel” nennen sich die kleinen Geschäfte hier, es gibt sie an jeder Ecke und sie sind alle mit nahezu dem selben Warensortiment ausgestattet. Nun sitz ich hier mit Limonade, Chips und Süßkam im Bett und freu mich über Gratis-wlan.