Archive for February, 2009

Shoppingwahn

Sunday, February 15th, 2009

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Hannes hat uns auf die Mariahilfer Straße begleitet. Samstags ist dort immer die Hölle los und besonders spannend wirds, wenn man wirklich was sucht …

Also, ab auf die Piste!
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Ein ungemütlich kalter Wind blies, Hannes hat sich in meine Tasche gekuschelt und wollt’ gar nicht wirklich Auslagen anschauen - versteh ich, ich wär auch lieber in meiner Tasche gesessen. In dem von uns angepeilten Geschirrgeschäft ließ ich ihn dann aber sicherheitshalber drin, denn Hannes zwischen all die Töpfe und Pfannen zu setzten, das hätte er sicher mißverstanden.
Wie gesagt, kalt wars, die Bummellust hielt sich in Grenzen, das Bedürfnis nach einem Kaffeehaus stieg unaufhörlich - nur noch ein kleiner Abstecher. Die Gruftine hätte da einen Vorschlag.

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Wenn Hannes ein schwarzes Schaaf wäre, dann wär das doch der ultimative Tourbus ….. *gg*
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Es ist NOCH kälter, ich will in unser Stammkaffehaus - aufgrund der Photounwilligkeit von Mann, Schaaf und Camera ohne Bilddokumente. Durch die Aussicht auf das nachfolgende Buffet haben wir es uns allerdings verkneifen müssen, uns einmal quer durch die Speisekarte zu fräsen.

Ein Schaaf im Labor

Saturday, February 14th, 2009

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Hannes hab ich gestern mal ganz kurz ins Labor mitgenommen. Nu, ich hab keinen Labormantel und auch keine Schutzbrillen in der Größe - hat aber eh keiner gesehen …..

Die große Führung durch alle Räume der Uni mußte entfallen, denn Chemiker sind absolut humorbefreite Wesen und kommen beim Anblick von kleinen Wollknuffels gleich auf dumme Ideen. Nejnej, keine Belastungs- und Haltbarkeitstest für Hannes bitte! Daher nur ein kleiner Blick in “mein” Labor.

Hannes das Laborschaaf mußte sich erstmal ein Bild von der Situation machen…
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…half dann beim Justieren und blickte auch mal durchs Mikroskop.
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Wieder zu Hause gabs was feines zum Abendessen - GERMKNÖÖÖÖDEL!!! (OK, Signore braucht wirklich dringend eine Diät, sonst können sich die nächsten Hannes-Hosts das Porto bald nicht mehr leisten *gg*)

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Soooo. Und heute genehmigen wir uns zuerst den samstäglichen Shoppingwahnsinn auf Wiens Einkaufsmeile Nr.1, der Mariahilfer Straße und dann gehts auf besagte Geburtstagsfeier (Leider wirds doch nur eine statt der versprochenen zwei, weil eins der Geburtstagskinder krank ist. *knuddel*, werd bald gesund, Rainer!! )

Hannes ist Da!

Thursday, February 12th, 2009

Update, Update …. nicht so hastig! Ich bin ja grade erst nach Hause gekommen!!

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Soooo. Hannes war heute Vormittag noch kurz mit Klaudia unterwegs, zuerst in der Stadt, dann beim Textinenfrühstück in Café Griensteidl, danach trafen wir uns dann beim Mr.Lee gegenüber von der Hauptuni und über einem leckeren Mittagessen wurde Schaaf gegen Buch getauscht *gg*.

Für ein Beweisphoto mußte Hannes kurz den Tourbus verlassen, hat aber dann den ganzen Nachmittag verschlafen.

Zugegeben, er schläft immer noch - zumindest nach den leisen Schnarchgeräuschen zu urteilen *gg*. Muß wirklich eine anstrengende Party gewesen sein ….. Ich hab seinen Tourbus mal ganz vorsichtig neben einer von Momos Lieblingsschlafschachteln im Nähzimmer geparkt. Ich glaub, ich weck ihn erst, wenn mein Schaafflüsterer von Flieger heimkommt, schließlich muß er spätestens am Samstag wieder fit sein!
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…. more to come. Der Abend ist noch jung!

Genau!

Hannes, magst mal kurz rauskommen???

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….. ganz verschlafenes Schaaf *gg*

Aber damits dann doch noch etwas Unterhaltung gibt, kann Hannes meinem Mike noch ein wenig über die Schulter, äh den Kopf, schauen.

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Vorbereitungen

Wednesday, February 11th, 2009

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Morgen ist es so weit! Morgen kommt Hannes mit seinem Tourbus an. Damit von Anfang an eine optimale Unterbringung gewährleistet ist und es auch keine Verständigungsschwierigkeiten seitens anderer vierbeiniger Familienmitglieder gibt, hab ich uns schon mal die entsprechende Fachliteratur rausgekramt.

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Antwerpen Tag drei (24.1.2009)

Monday, February 9th, 2009

Oder: der große Abend ist zum greifen nah!

Eigentlich wars der ruhigste und unspektakulärste Tag - im Gegensatz zum folgenden Abend. Um die Mittagszeit begaben wir uns mit allen nun vollzählig anwesenden Freunden nochmals in die Stadt auf einen kleinen Spaziergang mit anschließendem Besuch im “elfden gebod”. Zu dumm nur, daß just an dem Tag rund um die Kathedrale ein kleiner Flohmarkt stattfand. Ich habs ja grade noch so geschafft, mich an den Standln mit all den schönen alten Gläsern vorbeizumanövrieren. (Alwa, die Kombination aus empfindlichen Gläsern und Flugzeug verträgt sich nicht…) Als wir dann allerdings zu einem Stand mit Silbergeschirr kamen, wars mit der Selbstbeherrschung vorbei. Die Jäger- und Sammlergene haben sich automatisch aktiviert und der Flohmarkttigerinstinkt jeglichen Verstand schlicht overruled. Mit zwei Sackerln voll alter Silbersachen sind wir dann glücklich Richtung Hotel gescheppert. Leider mußte ich mich hier doch auch etwas limitieren (Üüüübergepäck, pöhses pöhses Wort!!), werd aber weiterhin von den dortigen Flohmarktpreisen träumen und sie hierzulande schmerzlich vermissen.

Wieder retour im Hotel durften wir ja dann eh schon mit der großen Kriegsbemalungsaktion beginnen - frau will ja hübsch sein und das braucht Zeit!

Die Gala Nocturna war genial, es dauerte von acht am Abend bis irgendwann in der Früh (für uns wars halb drei), also doch um einiges länger als angekündigt. Die Musikmischung war ausgezeichnet, und es wär schön, wenn ähnliches auch mal in hiesigen Clubs gespielt würde.

Bilder!!!!!:
Die offiziellen Gästeportraits von Viona:
http://www.viona-art.com/albums/gala-nocturna-2009/
Diverse Webalben:
http://www.pbase.com/stafdevriese/gala_nocturna&page=all
http://www.flickr.com/photos/23303243@N07/sets/72157612984229435/
http://crogmanium.be/fred/Gala%20Nocturna%202009/album/index.html

Dazu noch ein, zwei eigene Photos:
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und hier:

Myspace …

OK, nun ist es raus. Hiermit oute ich mich offiziell als Besitzerin eines Myspace-Accounts. Ja, ich weiß, es ist schlimm und ich streue auch kübelweise Asche auf mein Haupt … aber irgendwie machts Spaß!

Hurra, wir bekommen Besuch!

Monday, February 9th, 2009

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Nämlich flauschigen welchen. In der zweiten Wochenhälfte wird Hannes das Schaaf, derzeit auf der Suche nach dem Mittelpunkt der (Blogo-)Sphaere, im Petronischen Chemiker-ITGeek-Designerhaushalt zu Gast sein. Nachdem er kürzlich von Klaudia Wien gezeigt bekam, auf einen Ball mitgenommen wurde und aktuell im Rollenspielblog von Lemmi weilt, braucht der kleine Kerl dann nach durchtanzten Ballnächten und gefährlichen Abenteuern in diversen Dungeons dringend ein paar Tage Ruhe.

Antwerpen Tag zwei (23.1.2009)

Thursday, February 5th, 2009

Der Tag begann trüb und regnerisch und blieb auch leider so. Daher ließ ich die große Kamera eingepackt und machte mich mit der kleinen Knipse auf den Weg. Für die typischen Touri-knipst-alle-Häuser-Bilder gab das Wetter echt nicht viel her und selbst der Spaziergang war eher ungemütlich. Daher wars recht leicht, meinen Mann schnell ins Modemuseum zu schleifen. Nach anfänglichem Protest hats ihm dann aber sehr gut gefallen.

Das Modemuseum besitzt keine permanente Ausstellung sondern zeigt immer Retrospektiven diverser zeitgenössischer Designer. Diesmal: Maison Martin Margiela. Auch wenn man es momentan nicht glauben mag, aber ich liebe modernes Design. (Nein halt, ich liebe GUTES Design, egal ob alt oder neu).

In der Online-Elle fand ich diesen kurzen Artikel:
“Der Designer lässt sich weder fotografieren noch interviewen. Es sollen ausschließlich seine Kreationen für sich sprechen.
Durch Recycling alter Mode, Zertrennung, Umfärbung, Umkehren von Nähten und Reißverschlüssen wird sowohl der Ursprung als auch das Artifizielle der Kunst des Schneiderns gezeigt. Margiela setzt zusammen was nicht zusammen gehört: per Hand werden Jeanshosen werden zu Röcken, alte Armeestrümpfe werden zu Pullovern. Von der Presse als Dekonstruktivismus getauft, definiert sich diese Strömung durch einen unvermittelten Zusammenstoß unterschiedlicher Materialien, die auf den ersten Blick im Sinne konventioneller Sehgewohnheiten unharmonisch wirken. Margiela selbst, lehnt den Begriff “Dekonstruktivismus”ab. Er lässt Kleidung in neuer Form wieder auferstehen, erklärte er 1991 gegenüber der ELLE.
Margiela war das 7. Mitglied der “Antwerp 6″, einer Generation von Modemachern, die alle ihre Ausbildung an der Königlichen Akademie der Künste zwischen 1980-1981 absolvierten und den “Stil der Belgier” prägten.
Das japanische “Street Magazine” widmete der “Maison Martin Margiela” zwei Sonderausgaben, die 1999 in Buchform erschienen sind.
Nicolas Ghesquière(Balenciaga) ist ein großer Fan von Maison Martin Margiela.”
Der ganze Artikel

Angenehmer Weise durfte man (halt ohne Blitz, war klar) Photographieren und das tat ich reichlich!!!! Hier nur eine ganz ganz kleine Auswahl:

1. Kleider mit aufgedruckten Photos von Kleidern, 2. eine Weste aus Scherben 3. die Schleppe ist wie die “Schleppe” eines Uchikake (zeremonieller Kimono, überlang, wird nicht gegürtet sondern lose getragen, unterer Saum schleift am Boden) gearbeitet.

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1. Handtasche aus Labormantel (der Chemiker in mir mußte hefig grinsen) 2. viieele silberne Schuhe und Stiefel, alle wie Tabi (jap. Socken) gebaut.
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Da das Museum im Gebäude der Modeakademie untergebracht ist, gabs unten auch noch eine kleine Ausstellung studentischer Werke.
Insgesamt wars ganz wunderbar und überaus inspirierend!!

Weiter gings durch die Stadt. Uns war kalt und was macht der Wiener da? Sucht ganz dringend ein Kaffeehaus! Aber wir fanden einfach keins!! Unzählige Italiener und sonstige Lokale aber kein g’scheites Kaffeehaus!! Für Wiener eine absolute Katastrophe. (Dafür lief mir aber ein hübscher Hutladen über den Weg, den ich nur unter Mitnahme einer netten runden Schachtel inclusive netter federiger Füllung wieder verlassen wollte).

Dann, endlich! Wir sind hinter der Kathedrale über “het elfde gebod” gestolpert und auch gleich eingefallen. Das Lokal ist wirklich einen Besuch wert! Gerammelt voll mit Heiligenstatuen und alten Möbeln - und sehr leckere Palatschinken und einen guten Kaffee gibts auch. Nachmittag gerettet. Ab ins Hotel, am Abend kommen ja dann die ersten Freunde von uns an.
(Der Tag fand dann noch seinen Ausklang in einem gemütlichen Italiener ums Eck)