Also ich muß schon zugeben, daß ich in letzter Zeit ziemlich produktiv bin.
Frau hat ja einen gähnend leeren Kleiderkasten und es mußte endlich mal ein kurzes Cape her. Seit ich vor Jahren meinen “Sibirien”-Mantel genäht hab, ist da ein Stück des dicken Mantellodens in passender Form und Größe übrig, im Geiste seitdem für so ein Cape reserviert. Der Flatterkragen hätte mal zu einer wollweißen Jacke gehören sollen, lag aber wegen Projektaufgabe nun auch schon seit zwei oder drei Jahren auf Halde. Wie gut, daß ich von dem rohweißen Wollstoff noch genug hab, also tadaaaa, hier das Ergebnis, ein kurzes Cape nach einem Schnitt aus den 50ern.
Außerdem bin ich seit neuestem endgültig - oder soll ich sagen endlich? - auf den Hut gekommen. Ich hab schon ziemlich lange herumprobiert, welche Hutform mir stehen könnte und neben großen flachen Ufoscheiben sinds halt diese 50er-Jahre-”Bananen”. Also, weil so ein Cape ja nicht alleine bleiben kann, mal schnell ein Hütchen dazugebastelt. (Es war tatsächlich ein 3-Stunden-Fernsehabend-Projekt…)
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Materialien: Cape und Hut sind gänzlich aus verschiedenen Wollstoffen gefertigt.

Darunter sieht man Teil Eins meines Pepita-Kostüms. Teil Zwei wäre ein dazpassendes Jäckchen - ist aber noch nicht fertig, daher hier mit Wickelbluse. Das Ganze fällt genaugenommen auch unter Restlverwertung denn im Stoffgeschäft gabs von dem schönen Wollstoff leider nur mehr zwei Meter.
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Materialien: Feiner Wollstoff, Baumwollstoff fürs Futter, Korsettstäbchen und Metallösen.